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Eine Badewanne Tränen Tag 4

Aventura
25. Aug. 2019
1 Min. Lesezeit




Freitag, 16.08.19


*Wetter*: sonnig und heiß

*Stimmung*: zu Anfang motiviert, aber nach zu nach verzweifelter; aber auch Vorfreude auf das Refugi

*Satz des Tages*: Ich kann nicht mehr

*Kilometer*: ca. 20


Heute haben wir zwei Touren zusammen gelegt, um einen Ruhetag in Gósol in einem Refugi zu haben. Dafür mussten wir aber lange wandern. Es haben sich drei Gruppen gebildet mit jeweils einem Lehrer. Eine schnelle, eine in der Mitte und eine, die sich mehr Zeit genommen hat.

Ungefähr auf dem ersten Drittel der Strecke gab es einen Bach mit klarem Wasser. Alle haben ihre Füße rein gehalten und ein paar mutige sind ganz rein. Das Wasser war so kalt, dass man kaum atmen konnte. Das war eine gute Erfrischung nach dem heißen Tag.

Danach sind wir motiviert weitergewandert. Aber nach kurzer Zeit wurden mehr und mehr unmotivierter und waren durch mit sich und der Welt. Doch es gab auch die Motivation einen Ruhetag im Refugi zu haben.

Die letzten Kilometer waren echt hart, da wir nich wussten, wann wir letztendlich da waren. Die Gruppen, die früher angekommen sind, waren auf dem Stadtfest. Dort gab es Crêpes und Churros (spanische Spezialität, frittierter Brandteig mit Zimt und Zucker oder flüssiger Schokolade (sehr lecker 😋 )). Von Gósol war es dann leider noch ein Kilometer bis zum Refugio. Es war der längste Kilometer meines Lebens. Nach ein ander kommen auch die letzten, heulend aus Erschöpfung und Freude, an. Alle waren erleichtert und mehr als froh, dass wir endlich da waren und dass der nächste Tag frei sein wird.


Bericht von Emil

 
 
 

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