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Tag 2. Erste Etappe

Aventura
19. Aug. 2019
2 Min. Lesezeit

Es ist 6:30 Uhr als ich aufwache. Ein paar Leute fangen schon an ihre Rucksäcke zu packen. Es ist noch nicht ganz hell, und die Lichter von Barcelona unter uns sind noch an. Bentche geht jetzt rum, um die letzten aufzuwecken. Wir fangen an die Zelte abzubauen und sehen wieder das Wildschwein. Dieses Mal ist es ganz nah. Wir versuchen es zu verscheuchen, aber es kommt noch ein paar Mal wieder, um uns zuzugucken. Von Herrn Rusca kriegen wir das Geld für die nächsten 3 Tage (12€ pro Person). Ungefähr nach einer Stunde brechen wir auf und laufen ein kleines Stück zur Bushaltestelle. Mit dem Bus fahren nach Barcelona Nord und laufen dann noch sehr lange bis zum großen Busbahnhof. Wir können direkt unsere Rucksäcke einladen und einsteigen. Nach zwei Stunden Fahrt durch schöne Landschaften kommen wir in Berga an. Wir machen kurz Pause und legen unsere Sachen ab. Dann gehen alle mit ihrer Kochgruppe zum Supermarkt und kaufen ein. Manche geben nur 15€ von 60€ aus, andere 50€. Das Essen macht fast 5 Kilo pro Person aus. Um 14:30 Uhr gehen wir los. Erst noch auf Straßen, doch dann kommen wir auf den Offiziellen Wanderweg nach Frankreich. Die ganze Zeit steil bergauf. Niemand bleibt weit zurück. Alle sind sehr fit. Es ist heiß und keine Wolke zu sehen. Ein paar Stunden später kommen wir auf einem Parkplatz an, von dem eine Bergbahn ein kleines Stück zu einem Imbiss und einer Kirche führte. Wir machen Pause und füllen unsere Wasserflaschen auf. Als wir die Erlaubniss zum Zelten von dem Besitzer bekommen, beschließen wir zu bleiben. Auf einem geraden sandigen Platz bauen wir unsere Zelte auf. Tief Unter uns erstreckt sich Berga und das Pyrenäenvorland. Es wird ausgepackt und Reiß, Nudeln und Couscous gekocht. Eine Kochgruppe hat den Gaskocher zu weit aufgedreht und bekommt ihn nicht mehr aus, weil die Flamme circa dreißig Zentimeter hoch ist und man nicht an den Regler rankommt. Nach einer halben Minute ist das Gas verbraucht. Langsam geht die Sonne unter, der Vollmond auf, und alle bereiten sich auf die Nacht vor. Am Horizont sieht man nun die Lichter von Barcelona. Es ist wunderschön. Irgendwann haben auch die letzten aufgehört zu reden, denn am nächsten Morgen müssen alle wieder früh aufstehen.





 
 
 

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